Dresden (Germany) / 18.06.2010
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Foto: dpa Archivfoto: Entschärfung einer Fliegerbombe in Merseburg.
Fliegerbombe in Dresdner Südvorstadt entschärft - 400 Menschen müssen Häuser verlassen
Christoph Springer / ast
In Merseburg ist am Mittwoch eine Fliegerbombe entschärft worden.
Dresden.
Bei Baggerarbeiten für Versorgungsleitungen auf einem Fußweg an der Hübnerstraße in der Südvorstadt ist am Donnerstag eine Bombe gefunden worden. Das teilte die Polizei am Abend mit. Der Sprengkörper wurde bereits gegen 15.30 Uhr entdeckt. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, bevor die Bombe am Abend entschärft werden konnte. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.
Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine Fliegerbombe amerikanischer Bauart, teilte die Polizei mit, nachdem sie Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Augenschein genommen hatten. Fünf Zentner schwer war die Fliegerbombe und damit genau so schwer, wie der Sprengkörper, der Anfang Mai in Löbtau gefunden worden ist. Anders als in Löbtau mussten dieses Mal aber deutlich mehr Menschen - nämlich 400 Personen - ihre Wohnungen vorläufig verlassen, sagte Polizeisprecher Marko Laske am Abend kurz nach 21 Uhr.
Zu dieser Zeit ging die Polizei davon aus, dass die Evakuierung des betroffenen Gebiets zwischen Nürnberger Straße und Würzburger Straße bis etwa eine Stunde vor Mitternacht dauern würde. Die Spezialisten hatten am Abend entschieden, ein zusätzliches Haus zu evakuieren. Die für 23.30 Uhr geplante Entschärfung der amerikanischen 250-Kilo-Bombe verzögerte sich daraufhin.
Erst danach konnten Entschärfer daran gehen, den Zünder aus dem Sprengkörper zu entfernen und die amerikanische Fliegerbombe damit unschädlich zu machen. Wegen des Zünders konnte die Bombe nicht abtransportiert werden und musste noch am Fundort unschädlich gemacht werden.
Anschließend konnten die Bewohner nach Hause zurückkehren.




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© Frank Thomas Koch

excellent series!! 




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